Einfache Feuerarten zum Kochen

Wer kennt es nicht, man kocht sich gerade einen leckeren Fichtennadeltee in seinem Kochbecher auf dem Feuer und dann bricht plötzlich das brennende Holz zusammen, der Becher kippt und das wertvolle Wasser ist weg. Doch man muss sich nicht immer einen komplizierten Dreibein oder einen Grillrost improvisieren um sicher kochen zu können. Dieses Problem lässt sich viel einfacher lösen. Dazu haben wir nachfolgend vier verschiedene Lösungen aufgezeigt.

  1. Stecke drei daumendicke, grüne Stöcke mit einer Länge von ca. 20cm etwa 10cm tief in die Erde. Im Zentrum wird nun das Feuer entzündet. Es sollte etwas größeres Brennmaterial enthalten, damit es genügend Sauerstoff bekommt und nicht erstickt. Auf die Stöcke wird nun der Topf gestellt.
  2. Verfügt der Becher über einen passenden Henkel, funktioniert das ganze auch mit nur einem Stock. Dieser sollte hierzu durch den ausgeklappten Henkel hindurch gesteckt werden. Zu beachten ist hier ebenfalls, dass das Feuer unter dem Becher genügend Luft bekommt.
  3. Errichte aus zwei etwa 10cm dicken kurzen Holzstücken eine V-förmige Basis. In der Spitze des V’s entzündest Du nun ein Feuer. Darauf wird der Becher oder Kochtopf gestellt. Diese Methode hat den Vorteil, dass mit mehr oder weniger Glut in der Kochstelle die Hitze gut reguliert werden kann.
  4. Werden nun mehrere Stöcke quer auf die V-Basis gelegt, finden darauf mehrere kleine Becher Platz. Verwende dazu immer mehrere Stöcke, damit Ersatz da ist, sobald einer durchbrennt.
Autor: Dominik Knausenberger
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