Im Dschungel Thailands

Ende Dezember 2014 lockte mich der Dschungel Thailands. Es war für mich der erste richtige Aufenthalt im Dschungel und ich war überwältigt vom Duft und Reichtum dieses einzigartigem Lebensraumes. Anders als in unseren Breiten beträgt die Luftfeuchtigkeit so nah am Äquator an die 90% bei einer Temperatur von konstanten 30°C. Ein ständiges Schwitzen und Attackieren von aufdringlichen Stechmücken begleitet einen. Dennoch ist der Dschungel ein unglaublicher Ort. Nirgendwo wächst die Flora wie hier. Es herrscht ein ständiger Kampf um Licht und Wasser. Die einen wachsen schnellstmöglich nach oben, während andere Pflanzen versuchen nach unten ans Wasser zu wachsen. Wie kurios! 

Der Lebensraum für unzählige Insekten wie Ameisen und Termieten, bietet ein dichtes Meer aus Bäumen, Lianen, Palmen und anderen Arten. Das macht ein vorankommen sehr schwer. Aber man bekommt hervorragende Materialien wie Lianen, Bambus oder Bananenblätter geboten. Natürlich musste ich meine Bushcraft-Skills testen und habe mir im Handumdrehen eine Hängematte aus Lianen improvisiert. Ein Feuer vertrieb die lästigen Mücken und zu Essen gäbe es eine Papaya die ich im Wald gefunden hatte. Weitere Tagestouren durch den Dschungel und den Kai-Sok Nationalpark weckten ein großes Interesse an dieser faszinierenden Welt. Dieses verlangte zu einem späteren Zeitpunkt tiefer einzutauchen um das Wissen zu vertiefen.

 

Autor: Dominik Knausenberger

 

 

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