Amazonas Survival

Mitte Juni 2016 waren wir für zweieinhalb Wochen im Amazonas Regenwald in Brasilien. Von einer Lodge aus am Rio Urubu, die drei Bus- und zwei Bootsstunden von Manaus entfernt, mitten im Dschungel liegt, unternahmen wir eine achttägige Survival Tour. Vier Tage davon begleitete uns ein einheimischer Guide, der uns zeigte wie man im Dschungel überlebt.

 

Weitere vier Tage waren wir auf uns allein gestellt. Zu dieser Jahreszeit steht ein großer Teil dieser Gegend unter Wasser. Somit waren wir also auf ein Boot angewiesen. Zwei fingerbreit befand sich der Rand unseres Einbaums über dem Wasserspiegel. Während es heftig regnete beim Start der Tour, mussten wir ständig eindringendes Wasser mit einer halben Plastikflasche abschöpfen-was für ein Abenteuer!

Einen Großteil der Zeit verbrachten wir mit dem aufstellen und beködern von Fischfallen und Speerfischen bei Nacht. Dies hat uns dafür zuverlässig mit Nahrung versorgt.

 

Bei der Jagd auf Gürteltiere gingen wir leider immer leer aus. Die Nächte verbrachten wir ganz traditionell in Hängematten. Das war auch nötig, denn Nachts wimmelt es nur so vor Ameisen und Termiten.

Die vier Tage die wir allein waren, waren sehr anstrengend, da wir sehr weit vom großen Fluss entfernt waren und das Angebot an Nahrung nur sehr begrenzt war. Insgesamt war es eine sehr lehrreiche und abenteuerliche Reise, in das größte Waldgebiet der Erde.

 

 

Autor: Dominik Knausenberger

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