Unterwegs im Land der roten Felsen

 

Im August 2014 unternahmen wir eine ganz besondere Reise nach Utah/USA. Bei 40°C und unzähligen ausgetrockneten Flussbetten und Bergen ist das Vorankommen in dieser Landschaft sehr schwierig. Der Untergrund ist lose und bietet kaum halt. Bei jedem Schritt nach oben rutscht man zwei zurück. Die Gegend ist Park und lebensfeindlich. Wasser sucht man vergebens. Nur ein paar grüne Sträucher in vielen Kilometern Entfernung lassen auf einen Flusslauf erhoffen.

 

Dafür ist es in den Canyons des Zion Nationalparks umso kälter und nässer. Bis zu einhundert Meter hohe Felswände ragen links und rechts von einem auf und bilden ein unüberwindbares Hindernis. Die Gefahr einer Sturzflut ist in einer solchen Landschaft nicht zu unterschätzen! So entkamen wir am Ende eines waghalsigen Trails, der mitten durch einen schmalen Canyon führte, gerade noch einem schweren Unwetter und bekamen nur den Hagel ab. Doch ein Blick zurück auf die Berge des Nationalparks lies erahnen, wie schnell man in Schwierigkeiten geraten kann. Denn wo vorher alles staubtrocken war, stürzten nun unglaubliche Wassermassen die steilen Felswände hinunter und bildeten riesige Wasserfälle. Hier ist die Wildnis doch noch richtig wild!

 

Autor: Dominik Knausenberger

 

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